Der Brautstrauß stammt wohl aus der Zeit der Renaissance, als Menschen nicht ganz so großen Wert auf die Körperhygiene legten. Um den unangenehmen Geruch in der Kirche zu übertünchen, wurde viel Weihrauch eingesetzt. Und damit die Braut während der Zeremonie nicht ohnmächtig wurde, hielt sie einen Strauß aus duftenden Kräutern – wie Rosmarin.

Heute ist der Brautstrauß nicht mehr wegzudenken – natürlich aus rein romantischen Gründen.

Traditionell wirft die Braut zum Ende der Hochzeitsfeier den Strauß. Dazu stellen sich alle unverheirateten Frauen in einer Reihe auf. Die Braut wirft den Strauß rückwärts… Wer den Strauß fängt, wird wohl als nächstes heiraten.