Foto: Kresimir Gettzy

Something old,
Something new,
Something borrowed,
Something blue,
And a sixpence in her shoe.

Etwas altes. Etwas neues. Etwas geliehenes. Etwas blaues. Und eine 6-Pence-Münze im Schuh…

Wir lieben Bräuche. Sie machen eine Hochzeit so ganz besonders zauberhaft. Seit Jahrhunderten muss die Braut darauf achten, dass sie etwas altes, etwas neues, etwas geliehenes, etwas blaues trägt…

Doch woher kommt dieser Brauch?

Den wirklichen Ursprung des Brauchs kann man nicht mehr ganz nachvollziehen, doch soll er erstmals in der Viktorianischen Zeit aufgetaucht sein – also Mitte, Ende 19tes Jahrhundert. Der Brauch ist besonders hübsch, da die Familie der Braut, vor allem die Mama, daran teilhaben kann.

Eines ist klar: Die Erfüllung dieses Brauchs soll der Braut alles Glück der Erde bescheren.

Etwas altes:

Das Alte soll die Verbindung der Braut zu ihrer Familie für immer in Liebe verankern. Sie verlässt nun das heimische Nest und macht sich auf eine neue Reise – mit ihrem Ehemann. Das alte wird dafür sorgen, dass ihre Verbindung zur Familie niemals abreist. Oftmals erhält die Braut zu diesem Zweck beispielsweise kostbare Ohrringe von ihrer Mutter oder Großmutter, die sie bei ihrer Hochzeit trägt und dann als Familienschmuck in Ehren behält.

Etwas neues:

Das neue symbolisiert den Aufbruch ins neue Leben – das Glück, das einem bevorsteht. Früher wurden zur Hochzeit zumeist die Kleider der Mütter und teilweise gar der Großmütter zur Hochzeit umgenäht und wieder verwendet. Das Konzept, zur Hochzeit ein neues Kleid zu tragen – ein besonderes Kleid für einen einzigen Tag – entstand erst im 20ten Jahrhundert. Als etwas neues trug die Braut dann beispielsweise einen neuen Schleier… Früher etwas ganz besonderes. Heute symbolisiert zumeist das Brautkleid das neue.

Etwas geliehenes:

Etwas geliehenes kommt in der Regel von einem glücklich verheirateten Paar. Sie teilen damit ihr Glück und geben es an das neue Brautpaar weiter. Es kann zum Beispiel das Täschchen sein, dass die Braut an ihrem Hochzeitstag trägt. Oder der Schleier.

Etwas blaues:

Das blaue steht für Treue und Loyalität. Das blaue wird zumeist im Strumpfband in hauchzarter Spitze mit eingewoben.

Die Münze:

In England trägt die Braut zudem eine kleine Münze im Schuh. Die Absicht ist klar: Sie soll dem neuvermählten Paar ein sorgenfreies Leben in Reichtum bescheren.



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