Weiße Weihnachten…. romantisch Heiraten….

Eigentlich könnte beides so wunderbar zusammen passen: Die Landschaft ist mit viel Glück tief verschneit, alles leuchtet und glitzert… In diesem Märchen-Setting feiert man seine Traumhochzeit. Eine gute Idee? Eigentlich… Aber nur eigentlich…

Denn der zauberhafte Grundgedanke birgt ein paar Problemchen:

Wetter:
Während Weihnachten früher meist tief verschneit war, waten wir heutzutage mehrheitlich durch den Matsch. Mit dem wunderbaren Brautkleid und Stöckelschuhen durch den Matsch…. nun ja, nicht wirklich die erpichlichste Vorstellung.

Location:
Pro: Hotels, Schlösser, Restaurants sind während der Weihnachtszeit wunderbar geschmückt. Hier muss man selber kaum noch für Dekoration sorgen.

Contra: Während man während des Jahres seine Wunschlocation schon weit im Voraus reservieren muss ist es zu Weihnachten wahrscheinlich unmöglich. Die sind zumeist von Firmen für die Weihnachtsfeiern blockiert.

Gästeliste:
Pro: Zu Weihnachten kehren abtrünnige Freunde aus fernen Ländern oder Städten wieder nach Hause zurück. Jeder möchte mit Familie feiern. Somit müssten Freunde, die fern von Euch leben, nicht eigens anreisen.

Contra: Die meisten Menschen sind zur Weihnachtszeit komplett „ausgebucht“. Sie eilen von Weihnachts-Fest zu Familien-Feiern….

Fotomomente:
Das Brautpaar am offenen Kamin, es glitzert, die Kerzen brennen…. Ein hübsches Bild. Aber: Sollte es nicht romantisch verschneit sein werden Outdoor-Fotos nicht so schön.

Stressfaktor:
Die Adventszeit ist lang keine „stille“ Zeit mehr. Vorweihnachts-Hektik ist weit verbreitet. Da noch eine Hochzeit zu organisieren strapaziert die Nerven – extrem.

Titelbild: © VAKSMANV/stock.adobe.com