„Ihr könnt doch unmöglich so klein feiern! Ihr müsst noch Onkel Fritz, Tante Emma, die Cousine aus Dortmund einladen!“ „Und die Location…. Geht gar nicht!“

Wenn Mama oder Schwiegermama sich in die Hochzeitsvorbereitungen einmischen und nicht wirklich Eure Vorstellungen von Eurer Traumhochzeit teilen, kann die Vorfreude auf das wunderbare Ereignis schnell getrübt sein. Warum schreiben wir hier „nur“ von Mama oder Schwiegermama? Nun, weil die Papas sich in der Regel raushalten. Sie freuen sich einfach, dass die Kids heiraten.

Bei meiner Hochzeit war das Datum zu kurzfristig, die Location zu weit weg und die Gesellschaft viiiieeeel zu klein. „Was sagen denn da die ganzen Verwandten, die nicht eingeladen sind….?!“

Besonders schwierig wird es, wenn die Eltern sich finanziell an der Feier oder am Brautkleid beteiligen wollen. „Wer zahlt, bestimmt….!“ Diese Mentalität schleicht sich dann schnell ein.

Wenn die Mama beim Brautkleid-Aussuchen dabei ist, könnten Mamas Wünsche eine bedeutende Rolle spielen. Eigentlich sollte die Mama mit einem Glas Sekt bequem im Sessel ruhen und ein Tränchen verdrücken, wenn ihr Töchterchen mit einem wunderschönen Brautkleid aus der Umkleide erscheint. Doch was, wenn Mama eine so ganz andere Meinung zum Stil hat?

Wichtig ist eine frühe Kommunikation!
Sobald Ihr die frohe Botschaft über Eure bevorstehende Eheschließung bekannt gegeben habt, ist die beste Zeit, das Thema Hochzeitsplanung anzusprechen. Während alle Familienmitglieder sich vor Freude in den Armen liegen, kann man in einem netten, fröhlichen Nebensatz erwähnen, dass man sich sehr darauf freut, dass die liebe Familie Zeuge des wunderbaren Moments werden wird….. und man bittet direkt liebevoll um keinerlei Einmischung bei der Planung.

Somit wissen alle Parteien, dass sie sich dezent zurückhalten werden. Und wenn es irgendwann ein „…. aber ich will ja nur sagen….“ und „…. ich hätte da eine Idee…..“ von der Mama gibt, kann man nett darauf hinweisen, dass man sich die Meinung gerne anhört und dann frei entscheiden wird.

Klar, schwierig wird es, wenn die Eltern eine finanzielle Spritze für die Hochzeit oder den Start in die Ehe versprechen. Hier sollte man ganz unbedingt die Bedingungen im Vorfeld besprechen. Wichtig ist, sich für die Unterstützung zu bedanken, aber klar zu stellen, dass man das Geschenk nur annehmen wird, wenn es mit keinerlei Bedingungen verknüpft ist.

Ach ja, und meine Schwiegermutti?
Sie fand unsere Hochzeit ganz wunderbar. Noch nie zuvor hatte ich sie so heiter, so entspannt und so glücklich erlebt. Ganz klar: Als sie ihren Sohn so glücklich sah, war der Kummer um die verlorene Riesen-Hochzeit verschwunden.


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